| Biographie
geboren 1957 in Bruchsal
seit 1982 selbständig, freischaffender Künstler
1985 - 87 Leiter einer Kleinkunstbühne
1987 – 90 wieder Erprobung verschiedener Malstile
1990 Vorstellung erster Werke im Raum Karlsruhe
1992 Weiterentwicklung des Stils in Richtung Teilcollagen,
gemalt vorwiegend auf Jeanshosen.
seit 2002 ausschließlich Kunst schaffend
Mitglied:
- F J K – Fördergemeinschaft Junger Kunst e.V. Köln
- Kunstverein KUNSTSOMMER e.V. Untergrombach
- Kunstkreis Karlsdorf -Neuthart
Ausstellungen (Auszug)
1999 –Teilnahme, am Untergrombacher Kunstsommer
Preisträger, zum Thema -Frösche sind auch nur Menschen-
– Galerie in der alten Fabrik- Bretten
2000 – Fühlinger Kunstmarkt- Köln
2001 – Galerie für meditative Kunst- Bruchsal
2002 - Kunstsommer Untergrombach
2003 - Monmatre de Cologne - Köln
- Kongresszentrum –Karlsruhe
2005 – Rathaus Bruchsal
2006 – INVENTA Karlsruhe
- Kunstkreis Karlsdorf Neuthard
- Sparkasse Karlsdorf
- Kunstsommer Unetrgrombach
- Kulturmeile Grötzingen
- World Bodypainting Feastival , Millstätter See, Österreich
---- - mehrere großflächige Bilder in der örtlichen Gastronomie,
sowie Bühnenbilder für Musikgruppen, wie Pink Cream und Fools
Garden
Die Welt und Harald Wolf
Die Schule des Sehens
Die Fläche und der Raum sind Fragen, die mich immer wieder beschäftigen.
Mit meinen Sammelbildern greife ich ein Prinzip auf, das von Dali in verschiedenen
seiner Arbeiten angerissen wurde und das ich konsequent zu einer Schule
des Sehens ausgebaut habe.
Vor einer großformatigen, ungegenständlich, bemalten Leinwand
stehen eine Reihe abstrakter, bemalter Objekte. Erst beim Blick durch
eine Röhre sammeln sich die Einzelteile zu einem Ganzen. Vor dem
Auge des Betrachters entsteht ein gegenständliches Bild. Ich male
es mit Hilfe eines simplen, durch die Röhre geschaffenen Rahmens
direkt auf die Netzhaut des Betrachters.
Mehrdimensionalität
Auch beim Aufbau meiner mehrteiligen Bilder verlasse ich die Fläche
des Malgrundes. Gefundene Äste verbinden die Einzelbilder und setzen
als frei im Raum schwebende Linien die Konturen der gemalten Motive über
den Rahmen hinausgehend, fort.
Das Bild verläßt seinen Rahmen und erobert den Raum.
In meinen Performancen führe ich dieses Prinzip der Mehrdimensionalität
weiter aus. Indem ich die schwarzgewandeten Körper von Menschen als
Malgrund, mit Leuchtfarben bemale, und sie sich vor einem schwarzen Hintergrund,
in einer speziellen Choreographie bewegen laße, geht ich konsequent
weiter. Wie ich von der Fläche aus den Raum erobert habe, gehe ich
nun den Schritt vom Statischen zum Dynamischen. Neben Fläche und
Raum durchdringt mein Werk nun eine weitere Dimension: Die Zeit.
Struktur, Zufall, Wille
Als Malgrund meiner Acrylbilder verwende ich ausschließlich an den
Nähten aufgetrennten Jeans. So erschaffe ich eine immer wiederkehrende,
einzigartige, augenzwinkernde Hommage an die Allerweltshose und das Bild
offenbart eine corporate identity, bevor noch ein einziges Farbpigment
auf meinen Stil hinweist.
Nähte, Taschen und Knöpfe erzeugen eine bereits vorgegebene
Struktur, auf welcher der ich mit Acrylfarben arbeite. In einer spe-ziellen
Gießtechnik entstehen meine Bilder.
Während ich in meinen konzeptionell gebundenen Sammelbilder und
Performanzen den Zufall aus meinem eigenen Wirken verbanne, entstehen
in meinen Acrylarbeiten durch die ineinander verfließenden Farben
neben gewollten, in und über den vorgegebenen Formen fließende
Zufallsergebnisse.
Ein- und Mehrdeutigkeit
Von mir ausgehend suche ich in meinen Bildern die Auseinander-setzung
mit allgemeinen menschlichen Problemen.
Über die von mir willentlich geschaffenen Formen hinaus, kompo-nieren
die vorgegebenen Strukturen des Malgrundes und das Inein-anderfließen
der Farben neue Formen,- und es ergeben sich weitaus komplexere Antworten
.
Innerhalb der Bildwirklichkeit korrespondieren die Ein- mit der Mehrdeutigkeit
ebenso wie die Gegenständlichkeit mit der Abstrak-tion: und so zeigt
sich eine Wahrheit, die sowohl so komplex, als auch so einfach erscheint,
wie die Welt selbst.
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